Review: Glitterbomb (Image Comics)

Nachdem ich Jim Zub durch seinen Comic Wayward schon vor einiger Zeit schätzen gelernt habe, freue ich mich sehr endlich einen weiteres Werk von ihm in den Händen zu halten. Zusammen mit Zeichner Djibril Morissette-Phan nimmt er uns dieses Mal mit nach Hollywood, um eine Horrorgeschichte zwischen den Schönen und Reichen zu erzählen. Wer in dieser Erzählung die wirklichen Monster sind, das wird aber nur die Zeit zeigen. In diesem Sinne: It’s time to eat the rich. For real.

Farrah Durante ist eine gealterte Schauspielerin, auf der Suche nach ihrer nächsten, großen Rolle. Das erweißt sich jedoch schwieriger als gedacht, denn in Hollywood zählt Jugend mehr als Erfahrung. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ihre Frustration mit jeder Ablehnung immer weiter steigt. Der Misserfolg nagt immer mehr an ihrer Psyche, bis sie schlussendlich etwas Unheimliches ins Meer lockt… etwas, das bereit ist sich an der Gesellschaft zu rächen, die besessen ist von Prominenten und Gossip. Zu Rächen an denen, die Farrah in die Verzweiflung getrieben haben.
Die Unterhaltungsindustrie ernährt sich von unserer Unsicherheit, den Wünschen und Ängsten. Man kann aber nicht mit diesen Emotionen spielen, ohne dass sie zurück beißen. Weiterlesen „Review: Glitterbomb (Image Comics)“

Review: Wayward (Image Comics) – Reupload

Wenn man Autor Jim Zub fragt wie er selbst seinen Comic Wayward beschreiben würde, dann beschreibt er ihn selbst als „Buffy in Japan!“ und das bringt es ziemlich genau auf den Punkt. Als jemand, der sich schon immer für Teenager-Drama und einen Touch von Fantasy begeistern konnte, lag der Kauf da natürlich auf der Hand. Mittlerweile sind vier Paperbacks erschienen und die Geschichte von Jim Zub ist eine regelrechte Berg- und Talfahrt, die im großen und ganzen aber mit viel frischen Ideen und östlichen Einflüssen glänzt.

„128 million people… plus me.“ – Rori Lane

Rori Lane ist bereit einen neuen Abschnitt ihres Lebens zu beginnen. Dafür begibt sich die Jugendliche nach Japan, um dort bei ihrer Mutter zu wohnen. Zuvor lebte sie bei ihrem irischen Vater, doch jetzt ist Rori auf der Suche nach ihren Wurzeln in dem traditionsreichen Land in Asien.
Nach ihrer Ankunft dauert es nicht lange, bis  das Mädchen in eine Welt aus Magie, Tradition und Folklore gezogen wird. Dabei trifft sie viele neue Freunde, mit welchen sie sich gegen allerlei Yokai (Japanische Monster, wie Kappas oder Tengu) behaupten muss. Bereits an ihrem ersten Abend in Japan lernt sie das Katzenmädchen Ayame kennen, welche sie vor einer Gruppe Monstern rettet. Es ist dieser Kampf, in dem Rori erkennt, dass auch sie mit Kräften ausgestattet ist, um sich gegen die Dämonen zu behaupten. Doch wer verbirgt sich hinter den Angriffen? Warum wollen sie die Kinder am liebsten Tod sehen und woher kommen die Kräfte überhaupt?

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