Review: Alters (Aftershock)

Bei Aftershock Comics startete der mehrfach ausgezeichnete Autor Paul Jenkins 2016 seine neue Serie Alters. In dieser stellt sich Hauptfigur Chalice nicht nur einem Superschurken, der ihr das Leben zur Hölle macht, sondern auch ihrem nicht leicht zu bewältigenden Alltag. Sie ist nämlich nicht nur ein Alter, ein Mensch mit überdurchschnittlichen Kräften, sondern auch eine Transfrau. Paul Jenkins bedient sich in diesem Comic den vertrauten Superhelden-Geschichten und schafft ein den X-Men ähnliches Setting. Er erweitert es jedoch um eine Komponente, die dem Comic schon im Voraus einiges an Aufmerksamkeit gebracht hat… und nicht nur Gute. Grund genug sich zum Release des Sammelbandes nochmal die ersten fünf Hefte zu nehmen und zu sehen was wirklich hinter dem Comic steckt.

Die Welt befindet sich im Wandel. Immer mehr Menschen entwickeln übermenschliche Kräfte, die es ihnen erlauben ganz verschiedene Dinge zu tun. Sie rechnen wie Supercomputer, fliegen durch die Gegend oder kontrollieren Naturgewalten wie das Feuer. Diese Menschen nennt man Alters. Viele von ihnen versuchen mit ihren neu gewonnen Kräften etwas  Gutes zu bewirken, doch wo Licht ist, da gibt es auch immer Schatten. Durch Schurken wie den Matter Man, die mit ihren Fähigkeiten für Chaos sorgen, begegnet die Menschheit diesen Veränderungen argwöhnisch bis feindselig. Daher fällt es den Alters nicht leicht in der Gesellschaft Fuß zu fassen.
Während einige Menschen sich noch schwer tun die Veränderungen in der Welt zu akzeptieren, haben andere ganz reale und private Probleme. Eine junge Frau beginnt die Transition vom männlichen zum weiblichen Geschlecht, muss zeitgleich aber auch feststellen, dass sie einer der stärksten Alter aller Zeiten ist. Das macht sie zum Ziel für den größenwahnsinnigen Matter Man, dem sie sich als Chalice stellt. Sie wird eine Heldin für eine neue Generation. Doch das erweist sich als schwerer als gedacht. Chalice befindet sich auf dem Weg sie selbst zu werden, muss es zeitgleich aber schaffen die Probleme ihres Privatlebens und die Verantwortung durch ihre neuen Kräfte unter einen Hut zu bekommen. Continue reading „Review: Alters (Aftershock)“

Review: Lego DC Comics Superheroes – Wonder Woman Warrior Battle (76075)

Nicht mehr lange, bis die erste Heldin aus dem DC Comics-Universum den Weg auf die Leinwand schafft. Am 15. Juni 2017 schwingt Powerfrau Wonder Woman endlich ihr Lasso der Wahrheit im großen Stil. Nachdem die vorherigen Teile im DCEU verhalten angenommen wurden, gelingt es ihnen mit diesem Film hoffentlich endlich ihren Kurs zu finden. Zumindest mit dem ersten Lego-Set zu Wonder Woman befindet man sich erst einmal auf einem guten Weg. Doch vollkommene Zufriedenheit möchte sich noch nicht so wirklich einstellen.

Die erste Kritik am Wonder Woman-Lego beginnt schon damit, dass es generell nur ein Set gibt. Anders als bei Batman V Superman möchte man hier scheinbar kein Risiko eingehen und auf zu vielen mittelmäßigen Sets sitzen bleiben. Daher hat man sich entschieden der Amazone nur ein Kleines zu zusprechen. Dieses besteht nämlich nur aus einem sehr einfachen Flugzeug, zwei Minifiguren und einer Figur zum zusammenbauen. Diese wird jedoch solchen Ansätzen wie Clayface aus dem Lego Batman Movie in Sachen Aufwand nicht gerecht, sondern erinnert mehr an den Ant-Man aus dem Superhelden-Einsatz am Flughafen-Set zum Civil War-Film.
Auch ansonsten muss man einige Abstriche machen. Ich mag es zwar ganz gerne so große Figuren zu bauen und auch das Flugzeug und die Figuren sind nicht furchtbar, aber leider ist das Set in Europa wieder viel zu teuer angesetzt. So zahlt man im Lego Store satte 34,99 Euro für diese Kleinigkeiten, die gerade einmal aus 286 Steinen bestehen. Das sind durchschnittlich ganze 13 Cent pro Stein. Damit spielt das Set preislich selbst bei Lizenzprodukten in der oberen Liga mit. Da überlegt man sich das gerade für Kinder zweimal, ob man wirklich so viel bezahlen will, auch wenn man damit sicher toll spielen kann und es ansonsten kaum Wege gibt eine Wonder Woman zu bekommen. Continue reading „Review: Lego DC Comics Superheroes – Wonder Woman Warrior Battle (76075)“

Review: Guardians of the Galaxy Vol.2

Als 2014 der erste Trailer für Guardians of the Galaxy erschienen ist, waren wir wohl alle ziemlich überrascht. Selbst wenn man ein wenig mit der Materie vertraut war, wusste man nicht so richtig, was man von dem Film erwarten soll. Die ersten Ausschnitte haben dann aber genau das spaßige und actionreiche Weltraum-Abenteuer angekündigt, das wir uns erhofft haben. Guardians of the Galaxy war die große Überraschung von Marvel, mit der niemand gerechnet hatte… und wir waren alle heiß auf eine Fortsetzung mit den Chaoten aus dem Weltall.

Mittlerweile hat man in allen Regionen der Galaxy von den Guardians gehört. Sie haben Ronan besiegt und sich damit einen Namen gemacht. Das nutzt die ungleiche Gruppe, um sich mit gefährlichen Auftragsarbeiten über Wasser zu halten. Dazu gehört auch mal schreckliche Monster zu erledigen, um wertvolle Energiequellen zu beschützen. Wichtig ist dabei nur, dass man sich nicht daneben benimmt und auf einmal der Auftraggeber Jagd auf einen macht.
Als wäre das nicht genug, steht auch noch die Verwandtschaft vor der Tür und mehr als ein Guardian muss sich mit dieser auseinandersetzen. Leider kann man sich die liebe Familie aber nicht immer aussuchen und so ist das manches Mal mit einigen Gefahren verbunden und die Gruppe sieht sich schnell einer neuen Bedrohung gegenüber. Continue reading „Review: Guardians of the Galaxy Vol.2“

Review: Angel City – Town Without Pity (Oni Press)

Los Angeles, die Stadt der Engel, war schon immer ein Ort, der die Menschen fasziniert hat. Besonders in dem Wort Hollywood schwingen Hoffnung, Zuversicht, aber auch unfassbar viel Schwermut mit. Die Menschen kommen in Scharen in die Stadt, in dem Glauben das große Los zu ziehen, doch nur den Wenigsten ist das auch geglückt. Trotzdem hat dieser Ort unsagbar viel Magie und gerade in den Anfängen des Kinos auch ein nahezu unerschöpfliches Maß an Charme. Nicht grundlos liefern deshalb auch in Angel City die 30er-Jahre ein wundervolles Setting für eine Geschichte über den Zauber von Hollywood und korrupte Gangster.

Mit Hoffnung auf den großen Durchbruch kam Dolores Dare nach Hollywood. Sie und ihre beste Freundin Frances waren sicher, dass sie einmal große Filmstars werden würden. Im Rampenlicht stehen und von jedem bewundert werden, das war der große Traum. Doch schnell musste Dolores feststellen, dass nicht jeder so viel Glück haben kann. So kommt es dazu, dass sie mittlerweile nicht mehr versucht zu schauspielern, sondern sich als Geldeintreiberin für einen lokalen Mafiosi verdient.
Durch die neuen Umstände hat Dolores ihr altes Leben hinter sich gelassen und auch den Kontakt zu Frances abgebrochen. Als deren Leiche in einem Müllcontainer in Chinatown gefunden wird, holt die Vergangenheit Dolores aber wieder ein. Sie beschließt der Sache selbst auf den Grund zu gehen. Je näher sie der Wahrheit kommt, umso gefährlicher wird es jedoch für sie und schnell sieht sie sich mächtigen Filmstudios, korrupten Polizisten und Leuten aus ihrem eigenen Berufsfeld gegenüber gestellt. Continue reading „Review: Angel City – Town Without Pity (Oni Press)“

Review: Love is Love (IDW Publishing / DC Comics) – Reupload

Wahrscheinlich hat jeder von uns mitbekommen, als am 12. Juni 2016 ein Attentat auf den Nachtclub Pulse in Orlando stattfand. Ich selbst habe als erstes auf Twitter davon erfahren und war fassungslos, dass so etwas in der heutigen Zeit überhaupt noch passiert. Das ein Mensch andere umbringt, nur weil sie lieben. Nur weil diese Liebe nicht dem klassischen Familienbild entspricht, ist sie doch nicht weniger echt.
Das Pulse sollte ein sicherer Ort sein, an dem die LGBTQA+-Bewegung in Ruhe feiern und Spaß haben konnte. Doch in dieser einen Nacht starben dort 49 Menschen und 53 weitere wurden verletzt. Damit wurde das Attentat zum zweitschwersten Anschlag in den USA, nach den Ereignissen vom 11. September.

Doch aus allem Schlechten muss auch etwas Gutes entstehen, damit das Leben weiter geht. Ausgelöst durch eine Online-Status des Autors Marc Andreyko haben sich eine Vielzahl von Künstlern und Autoren gefunden, die helfen wollen. Zusammen stellten sie eine Anthologie auf die Beine, die den Menschen helfen soll zu verarbeiten und zeitgleich ihren Teil dazu beitragen denen ihren Alltag zu verbessern, die es jetzt nicht mehr so leicht haben. 

„Die Comic-Industrie kommt zusammen, um den Opfern des Orlando-Attentats die letzte Ehre zu erweisen. Durch die Zusammenarbeit der zwei großen Verlage DC Comics und IDW entsteht dieser Comic. Er enthält bewegendes und herzerwärmendes Material von ein paar der größten Talente in ihrem Beruf. Sie gedenken der Opfer und unterstützen die Überlebenden, feiern die LGBTQ Gemeinschaft und stellen die Liebe der heutigen Zeit auf den Prüfstand. Das gesamte Material wurde freundlicherweise von den Autoren, Zeichnern und Herausgebern gespendet, so dass der gesamte Gewinn an die Opfer, Überlebenden und ihre Familien gehen kann. Sei ein Teil des historischen Comic-Events! Es ist egal wen du liebst. Alles was zählt ist deine Liebe.“

– Englischer Originaltext: IDW Publishing – Continue reading „Review: Love is Love (IDW Publishing / DC Comics) – Reupload“

Review: Justice League Dark (Film)

Während die USA schon den neue DC-Animationsfilm Teen Titans: The Judas Contract in Augenschein nehmen kann, auf den ich mich schon riesig freue, dürfen wir uns weiter in Geduld üben. Der Trailer sieht auf jeden Fall nach einer Menge Spaß aus, mit einer Gruppe von Leuten, die ich im DC-Universum sehr zu schätzen weiß. Wir müssen noch bis zum 22.05 warten (und selbst dann bereit sein aus anderen Ländern Europas mit englischer Tonspur zu importieren), bis wir die DVD oder Blu-ray ins Regal stellen können. Daher dachte ich mir, dass das doch die perfekte Zeit ist, um sich endlich mal den letzten Animationsfilm aus dem Studio nachzuholen. Den schiebe ich schon eine Weile vor mir her und in Vorfreude auf den Teen Titans-Film habe ich mich endlich mitreißen lassen. Ich habe endlich Justice League Dark geguckt. 

Die zivilisierte Welt befindet sich in großer Gefahr. Immer mehr Menschen begehen schreckliche Gräueltaten, weil sie in ihren Mitmenschen furchteinflössende Monster sehen. Immer in dem Glauben sich selbst zu schützen, verletzten und töten sie fremde und ihnen nahe stehende Menschen gleichermaßen. Mit so einer Bedrohung konfrontiert und ohne einen richtigen Anhaltspunkt sieht sich die Justice League erst einmal ratlos. Zum Glück gibt es aber einen Mann, der etwas Licht ins Dunkel bringen kann: John Constantine.
Um die unbekannte Bedrohung einzudämmen tut sich Batman aber nicht nur mit diesem Eigenbrötler zusammen, sondern gleich mit einer ganzen Gruppe magisch begabter Helden. Dazu gehören die Zauberin Zatanna, der Dämon Etrigan und das Swamp Thing. Können sie zusammen das Rätsel um die dämonischen Vorfälle lösen und alles wieder ins Lot bringen? Das sehr ihr in Justice League Dark. Continue reading „Review: Justice League Dark (Film)“

Review: Afar (Image Comics)

Sieht man einmal von den beiden Verlagen Marvel und DC Comics ab, die natürlich immer im Fokus stehen, dann war in meiner News-Bubble für Comics lange nichts mehr so gefragt wie Afar. Von der Ankündigung, über erstes Bildmaterial, bis hin zu den verdammt guten Reviews, war das Feedback immer ausgezeichnet. Die bei Image Comics erscheinende Graphic Novel von Autorin Leila Del Duca (Shutter) und Künstlerin Kit Seaton (The Black Bull of Norroway) erweckte alle Anzeichen ein großartiger Comic zu werden. Dementsprechend hoch war meine Vorfreude auf den Band und ich bin froh, dass ich ihn endlich lesen konnte. Doch konnte die phantasievolle Geschichte über Boetema und ihre Traumreisen der hohen Erwartung gerecht werden)?

Die 15-jährige Boetema lebt mit ihrer Familie in einem postindustriellen Ödland. Es ist ein einfaches und oft anstrengendes Leben. Als das Mädchen aber auf einmal die Fähigkeit entwickelt im Traum eine Astral-Projektion von sich auf fremde Planeten zu schicken, öffnen sich ihr ganz neue und phantastische Welten, die sie selbst niemals hätte erahnen können. So beginnt Boetema im Schlaf viel Neues zu entdecken und das macht ihr unfassbar viel Spaß. Zumindest bis durch ihr Verschulden jemand schwer verletzt wird. Jetzt muss das Mädchen einen Weg zurück auf einen Lichtjahre entfernten Planeten finden, um ihren Fehler wieder gut zu machen.
Als wäre das noch nicht genug, muss sich Boetema auch mit einigen Problemen auf der Erde herumschlagen. Ihre Eltern haben sie und ihren 13-jährigen Bruder Inotu eine Weile verlassen, um zu arbeiten. Auf sich allein gestellt stolpern die Kinder jedoch schnell in einige Probleme und finden sich plötzlich auf der Flucht durch eine gefährliche Wüste. Werden die beiden diese Reise unbeschadet überstehen? Wird Boetema zurück auf den fremden Planeten finden? Und warum hat sie diese Gabe überhaupt? Erfahrt das alles in Afar. Continue reading „Review: Afar (Image Comics)“

Review: Giant Days (Popcom) – Reupload

Immer wieder nehme ich mir vor mal einen tieferen Blick auf Web-Comics zu werfen. Immerhin gibt es auch dort einiges zu entdecken. Daher habe ich vor einer weile angefangen Dumbing of Age zu lesen, weil der mich auf vielen Ebenen angesprochen hat. Der Web-Comic dreht sich um ein paar junge Erwachsene und deren Erfahrungen auf dem College. Was erstmal gar nicht so spannend klingt, wurde schnell so unterhaltsam und sympathisch erzählt, dass ich in kürzester Zeit hunderte von Seiten gelesen hatte. Ich saß auf dem Trockenen.
Da ist es nicht verwunderlich, dass ich mich auf die Suche nach ähnlichen Geschichten gemacht habe, die meinen Drang nach Slice-Of-Life wieder stillen können. Immerhin ist es eins meiner liebsten Genres und irgendwas dieser Art muss bei mir immer zum lesen zur Hand sein.
Fündig bin ich auch ziemlich schnell geworden. Der deutsche Verlag Popcom hat sich nämlich die Rechte an dem Comic Giant Days gesichert, der in den USA bei dem Verlag BOOM! Studios erschienen ist. Angefixt durch die Inhaltsangabe und meinen Drang nach genau so einer Geschichte, habe ich zum ersten Mal seit Jahren nach einer deutschen Version eines US-Comics gegriffen. Bereut habe ich es nicht… und jetzt: „Auf sie mit Gebrüll!“

Esther, Susan und Daisy sind Zimmernachbarinnen im College-Wohnheim. Das ist auch schon das einzige, was die drei jungen Frauen gemeinsam haben. Trotzdem sind sie beste Freundinnen geworden. So ist das eben auf dem College. Man ist neu und fühlt sich erstmal unorientiert und hilflos. Da bleibt man schnell an den ersten Menschen hängen, die man trifft und teilt ein gemeinsames Band.
Das gilt sogar für die Einzelgängerin  Susan, die immer mehr in die Mutterrolle für die leichtlebige Esther und unerfahrene Daisy rückt und sich den beiden annimmt, obwohl sie mit genug eigenen Problemen zu kämpfen hat. Beispielsweise einem Schatten aus ihrer Vergangenheit.
Zusammen erleben die drei Freundinnen den alltäglichen College-Wahnsinn und schlagen sich sehr humorvoll mit ganz normalen Problemen des Erwachsenwerden herum. Continue reading „Review: Giant Days (Popcom) – Reupload“

Review: Lego Marvel – Iron Man: Detroit Steel Strikes (76077)

Endlich mal wieder frischer Wind in meiner Lego-Sammlung. Mit dem Erscheinen der ersten Sets stand bei mir in den letzten Monaten Lego Batman ziemlich hoch im Kurs. Mit Clayface: Matsch-Attacke habe ich diese Reihe jedoch erstmal zu Ende gebracht und warte auf die zweite Welle an Sets. Ich wollte endlich wieder mal was anderes sehen und habe gerade bei Marvel und Star Wars sowieso noch einiges nachzuholen. Deswegen habe ich mir endlich das Set Iron Man: Detroit Steel Strikes zugelegt.
Dieses Set hatte ich erst gar nicht so sehr auf dem Schirm, weil ich keinen sonderlich großen Bezug zu dem Antagonisten habe und auch Iron Man nicht gerade mein liebster Superheld ist. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann war mein Kaufgrund vor allen Dingen Agent Coulson. Nach dem Aufbau ist meine Meinung zwar etwas besser, aber so richtig zufrieden bin ich trotzdem nicht.

Ein Blick auf die Eckdaten des Sets zeigt, dass man mit Detroit Steel Strikes einen recht guten Deal macht. Das Set besteht aus dem namensgebenden Kampfanzug, der 1962 Chevrolet Corvette  Lola, die man aus der Serie Agents of S.H.I.E.L.D kennt und drei Minifiguren. Alles in allem bestehen die verschiedenen Elemente aus 377 Teilen und man bekommt alles für 34,99 Euro (Lego Store). Das bedeutet im Verhältnis einen Preis von 0,09 Euro pro Stein. Für ein Lizenzprodukt auf jeden Fall ein Preis, der sich sehen lassen kann. Continue reading „Review: Lego Marvel – Iron Man: Detroit Steel Strikes (76077)“

Review: The Infinite Loop (IDW Publishing) – Reupload

Am 31. März 2017 haben Pierrick Colinet und Elsa Charretier endlich die Fortsetzung ihres Comics The Infinite Loop bekannt gegeben. Dieser war 2015 meine größte Überraschung. Ich habe ihn mehr aus einer Laune heraus erworben, weil mich das Cover irgendwie angesprochen hat. Dabei wusste ich nichts über den Inhalt und auch die beiden Schöpfer waren mir bis dato vollkommen unbekannt. Ich bereue es bis heute nicht. Daher kann ich schon mal vorweg nehmen, dass ich für den Comic, der bei IDW Publishing verlegt wurde, meine uneingeschränkte Empfehlung ausspreche.
Das mache ich vor allen Dingen, weil ich bis heute das Gefühl habe, dass The Infinite Loop ziemlich unter dem Radar gelaufen ist und trotz des Erfolgs von Elsa Charretier bei Marvel und DC Comics nicht oft genug gelesen wurde. Dabei behandelt er sehr wichtige Themen auf eine mehr als ansprechende Weise. Deswegen hoffe ich, dass ich euch mit der Review etwas zum lesen des Comics motivieren kann. Ja, heute geht es um ein Herz-Thema.

Angefangen hat die Geschichte von The Infinite Loop schon vor mehreren Jahren, als Pierrick Colinet (Autor) und Elsa Charretier (Zeichnerin), die beiden kreativen Köpfe dahinter,  ihre ersten Arbeiten Charlie Adlard (The Walking Dead) bei einem Signiertermin zeigten.
Angefeuert durch seine gute Bewertung und die damit verbundene Unterstützung, entschlossen sich die beiden auf einer französischen Seite eine Kickstarter-Kampagne ins Leben zu rufen. Diese erreichte nicht nur in weniger als einer Woche ihr Ziel, sondern schaffte es auch noch auf mehr als 200% bis zum Ende. Damit sammelten die beiden fast 14.000 Dollar, welche es ihnen nicht nur ermöglichten ihre Arbeit abzuschließen. Zusätzlich hatten sie auch noch genug Geld für eine Reise zur New York Comic Con. Auf dieser steckten Colinet und Charretier viel Mühe in die Werbung für The Infinite Loop und hatten schon kurze Zeit später einen Deal mit IDW Publishing in der Tasche. Damit waren die Tore für die weite Welt geöffnet und auch wir haben die Chance den Sammelband, mit allen sechs Heften der Mini-Serie, in den Händen zu halten. Continue reading „Review: The Infinite Loop (IDW Publishing) – Reupload“